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Magnetresonanztomografie
Diagnose mit Hilfe von Magnetfeldern – Magnetresonanztomografie für Untersuchungen des Körperinneren

Die Magnetresonanztomografie ist heute die Standard-Diagnostik für den Bewegungsapparat. Verletzungen am Meniskus oder den Bändern, Entzündungen sowie degenerative Veränderungen der Gelenke, Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden können mit diesem Verfahren schnell und gezielt festgestellt werden. Schädliche Nebenwirkungen, wie sie von Röntgenstrahlen bekannt sind, treten durch das Magnetfeld nicht auf. In einem Kernspintomografen wird ein Magnetfeld erzeugt. Durch einen starken elektrischen Impuls entstehen Resonanzsignale aus dem Inneren des Körpers. Diese Resonanzsignale zeichnet der Magnetfeldtomograf in Echtzeit auf und liefert exakte, plastische Abbilder und Filmsequenzen des Inneren der untersuchten Körperteile.
An der Privatklinik Hochrum kommt das zur Zeit modernste offene Niederfeld-MRT des Weltmarktführers General Electric zum Einsatz. Das „offene“ System eignet sich besonders gut zur Untersuchung von Kindern, übergewichtigen Personen und Menschen mit Angst vor engen Räumen (Klaustrophobie). Der frei bewegliche Tisch ermöglicht eine exakte Positionierung der zu untersuchenden Körperteile. Die spezielle Software sorgt für eine extrem gute Bildqualität.
Als besonderes Feature können Patienten im Liegen mit einem genau dosierbaren Gewichtsdruck belastet werden. Diese Technologie ermöglicht eine Beurteilung der Wirbelsäule und der Gelenke der unteren Extremitäten vergleichbar der Belastung durch das Körpergewicht. Für den Arzt ergeben sich daraus Diagnoseerkenntnisse, die bisher nicht oder nur unter großem Aufwand erreicht werden konnten. Das MRI ist in eigenen Räumen auf der Ebene 0 der Privatklinik Hochrum untergebracht. Eine HF-Kammer sorgt für die erforderliche Abschirmung, um Störungen des Magnetfeldes von außen zu unterbinden. Bei metallischen Implantaten und bei Herzschrittmachern muss im Einzelfall entschieden werden, ob eine Untersuchung im MRI durchführbar ist. Da heute bei Implantaten meist nicht magnetisierbare Legierungen verwendet werden, ist eine Gefahr für den Patienten im Regelfall ausschließbar.
Eine MRT-Untersuchung in der Privatklinik Hochrum kann sowohl im Rahmen eines stationären Aufenthaltes, als auch ambulant durchgeführt werden. Auch Zuweisungen von externen Krankenhäusern oder Ärzten werden gerne angenommen.
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